Gerade für Hunde mit IBD / IGOR ist hydrolisiertes Futter problematisch.
Zur Herstellung von hydrolisiertem Trockenfutter werden die wertbestimmenden z.B. hochpolymeren Protein-Moleküle ungerichtet rein physikalisch mit hohen Drücken von bis ca. 50 bar und hohen Temperaturem von bis zu 130°C eben nicht enzymatisch! aufgespalten (Kritische Ultra-Prozessierung der Rohstoffe). Dadurch ist es dem Immunsystem der Hunde zunächst nicht möglich, die im Futter enthaltenen Proteine/Proteinabbauprodukte) zu erkennen, allergische Reaktionen werden zunächst sehr beeindruckend minimiert. Die kritische Molekülgröße von ca. 80.000 Dalton gezielt und willentlich unterschritten.
Nach einer immunologisch individuell unterschiedlich langen Latenzzeit jedoch merkt das Immunsystem irgendwann, dass es unterlaufen wurde, und der Körper des Hundes reagiert erneut mit sogenannten Allergien, besser matrixbezogenen Intoleranzen mit den typischen multiplen, sich langsam wellenartig verstärkenden canIBD-Symptomen, die leider oft unerkannt bleiben.
Wir lehnen hydrolisiertes Trockenfutter somit gleich aus mehreren Gründen ab:
- Durch die Hydrolyse werden wertvolle Mikrobestandteile zerstört, die in den Proteinen enthalten sind, was unserem Grundgedanken von einer möglichst naturbelassenen Ernährung widerspricht.
- Da hydrolisierte Proteine sehr bitter schmecken, muss man nach dem Extrusions-/Hydrolyse-Verfahren einen „blend“ synthetischer Aromen und Geschmacksverstärker als erdnussflipsartig angenehm homogenem „Coating“ ummanteln, damit die Hunde es dann natürlich sehr gerne akzeptieren. Geschmacksverstärker sind sehr umstritten und können laut einer Studie der Universität Kiel zu Übergewicht und gesundheitlichen Problemen führen, sowohl bei Menschen als auch bei Ratten, was sich somit wohl auch auf Hunde übertragen lässt.
- Wir von LupoVet nutzen durch nur einmalig druckloses Kochen und danach gekühltes aQua-pressing weitgehend polymer-belassene hochwertige, natürliche Eiweißquellen, die von Natur aus charakteristisch gut schmecken!
Weitere Info: BARF-BAPF - Ultra-prozessiertes Futter steigert die Wahrscheinlichkeit einer späteren Entwicklung chronischer Enteropathien, siehe auch Vorbeugung / Low-Tech Slow Food statt High-Tech Fast Food
- UPF (Ultra processed food) erhöht erwiesenermaßen das Krebsrisiko:
Isaksen IM, Dankel SN.Clin Nutr. 2023 Jun;42(6):919-928. doi: 10.1016/j.clnu.2023.03.018. Epub 2023 Mar 30. PMID: 37087831:
Ultra-processed food consumption and cancer risk: A systematic review and meta-analysis.
Genau deshalb kommen uns hydrolisierte Futtermittel nicht in die Tüte!
Nova-Klassifikation von Futtermitteln von LupoVet:
