Kennen Sie folgende Symptomatik Ihres Hundes?

Immer wieder mal...

Darmgrummeln
nächtlicher Stuhldrang
Gebetsstellung
Reflux
Kotfressen
Schmatzen
schleimiger Durchfall
Schmerzhafter Kotdrang
Slider
Ein echter, typischer Fall: 
G.S. aus P.
...Habe eine Havaneser-Malteser Hündin, die in immer kürzeren Abständen eine Gastritis hat, mit Bauchschmerzen, Erbrechen, Sodbrennen, Teppichlecken, zitternd, und nur selten Schleim oder Blutschlieren auf den Kotbällchen, manchmal auch schubartige Durchfälle... 
Der Tierarzt gibt dann ein oder zwei Spritzen und hat sein Spezialfutter verordnet... Das klappt immer eine Weile und dann geht das Spiel von vorne los... 
Jetzt bin ich bei meinen Recherchen auf Ihrer Internetseite gelandet und erhoffe mir endlich wirkliche Hilfe auf Dauer...

BeMindful!-IBD-STRATEGIE bei IBD/IGOR des Hundes
Oder: Vor die Therapie haben die Götter eine evidente Diagnostik gesetzt, nicht nur ein Symptom.

1)    BeMindful!-DIAGNOSTIK
In der täglichen tierärztlichen Praxis ist es nach kurzem Erhalt einzelner eher zufälliger aktueller, oft auch wiederkehrender diffuser Einzelsymptome (z.B. Schleim-Blut im Stuhl/Reflux/Interesse an Fremdkörpern/immer so ängstlich…) üblich, sich auf die -vermeintlich- zielführende Diagnostik zu konzentrieren mittels:
Allgemeiner Untersuchung des Patienten, großem Labor, Ultraschall, Endoskopie/Biopsie, CT, MRT etc. :  i.d.R. ohne besondere Befunde. Im besten Falle gelegentlich erhöhte cPLI, Leberwerte, idealerweise histologische Hinweise auf Futtermittelallergie und/oder IBD… und das ggf. wiederholt ohne therapeutischen Dauererfolg.
Leider spiegelt genau dies eine -langfristig betrachtet- wenig evidente diagnostische Vorgehensweise ohne therapeutische Gesamt-Strategie, dauerhaft diese psychosomatischen Patienten symptomfrei und auflebend einzustellen und den Besitzer zu entlasten.
Für eine evidente Vorgehensweise muss derzeit Folgendes erarbeitet sein:
0.    Sorgfältige Erfassung des IBD-Fragebogens incl. aller dort geforderten Werte:
1.    CRP      
2.    Albumin
3.    Globulin
4.    cPLI
5.    AP und GOT
6.    Folsäure
7.    Vitamin B12
8.    Nur optional, nicht zwingend: Sonographie, Endoskopie/Histologie

2)    BeMindful!-THERAPIE für IBD/IGOR beim Hund
Die mit diesem Verfahren erzielten langjährigen Behandlungserfolge bei bislang unbefriedigend therapierbaren IBD/IGOR-Fällen werden weiterhin anhand von klinischen Studien von systematisch aufgearbeiteten Fällen belegt.
Dabei gilt das über die Jahre sich kristallisierende Motto:
“Where all think alike no one thinks very much”, W.Lippmann, 1915).
Wir stellen im Folgenden ein einfaches und vor allem zuverlässig zielgerichtetes diätetisch basiertes Behandlungskonzept der oft unerkannten IBD/IGOR-Fälle, die schätzungsweise >30 Prozent der chronischen, oft rezidivierenden Darmprobleme des Hundes ausmachen, vor.

Aufgrund der häufigen Mitteilung von frustrierten Hunde-Patientenbesitzern mit möglicher “IBD” (Inflammatory Bowel Disease) und/oder IGOR (Inflammatory Gastro Oesophageal Reflux) ihres Hundes sowie oft auch fatalen Krankheitsverläufen wurde diese informative, aber auch wissenschaftlich motivierte Internetseite 2013 ins Netz gestellt. Sie soll die leider endlich im Internet um Rat suchenden, “hilflosen” Betroffenen, aber auch interessierte TierärztInnen für die IBD, den IGOR des Hundes sensibilisieren und möglichst vielen unserer vierbeinigen Patienten durch eine sich stetig verbessernde Erfahrungsvermittlung Hilfe verschaffen. Die dieser Seite hinterlegte modifizierte CIBDAI*-Datenbank verfügt derzeit knapp 7000 erfasste Fragebogen-Fälle hilfesuchender Hunde-Besitzer. Davon wurden über 1000 individuell rein telemedizinisch diagnosiziert, therapiert und bei guter Compliance zu sehr hohem Prozentsatz dauerhaft symptomfrei eingestellt. TierärztInnen steht auch auf Nachfrage eine individualisierte App zur Hilfe vor Ort zur Verfügung. 


Der Autor zur Begrifflichkeit der “IBD” des Hundes (Inflammatory Bowel Disease):

Bowel (englisch) heißt Darm/Eingeweide, nicht aber einschränkend “Dickdarm”.
Bowel” wird vom Autor logisch als Oberbegriff für das gesamte Darmsystem (Mund/Maul bis After) angesehen.


Der Autor fasst unter “IBD” des Hundes wie folgt zusammen:
a) die “klassische IBD”, den Dickdarm betreffend, Symptomatik (siehe unten und hier)
b) den “IGOR”, Rachen/Magen/Dünndarm = Oberbauch betreffend, Symptomatik (siehe unten und hier)

Diese beiden Symptomenkomplexe sind nach Auffassung des Autors individuelle Spielarten der “IBD” je nach Manifestation im oberen oder unteren Darmabschnitt.


Das Wissen um die schwierige und schillernd wechselhafte mitunter auch wechselseitige (Besitzer und Hund) Symptomatik der psychosomatischen IBD des Hundes erweitert sich andauernd und wird – automatisiert – über den notwendigerweise sich entwickelnden Fragebogen betreut. Das heißt, am Ende des ausgefüllten Fragebogens erhalten Sie eine Verdachtsdiagnose, die die tierärztliche Untersuchung vor Ort nicht ersetzt und tierärztlich abgesichert werden sollte/muss. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass eine individuelle Beratung in diesem Rahmen nicht erfolgen kann und einen Tierarztbesuch nicht ersetzen will und kann. Für eine individuelle tierärztliche Beratung können Sie an entsprechender Stelle dieser Seite ein kostenpflichtiges online-Ticket ziehen. Wir raten auch aus arzneimittelrechtlichem Grund des vor Ort ggf. erforderlichen Rezeptierens! die Hinzuziehung der bislang behandelnden TierärztIn.

Die typische Symptomatik von IBD/IGOR tritt individuell üblicherweise nicht! unbedingt im gleichzeitigen Vollbild der im Folgenden geschilderten Einzelsymptome auf -wird leider öfters auch als Futtermittelallergie angesehen- und ist über sporadische Langzeitbeobachtungen zu generieren. Genau das aber macht deren Erfassung so schwierig oder wissenschaftlich so spannend…

Zudem ist die trotz längst wiederholt erfolgter Widerlegung der Eignung von Bluttests  zur Futtermittelallergiediagnostik eine Blutentnahme immer noch üblich .


IBD und oder IGOR können bei jedem Hund vorkommen, auffallend häufig aber bei zwei Hunde-Gruppen:

a) gemäß ihrem Pédigrée als anamnestisch belegt “unterforderte/arbeitslose Arbeitshunde” anzusehende Hunde wie z.B. Golden/Labrador Retriever, Australien Shepherd, Border Collie, West Highland White Terrier, Jack Russel Terrier oder psychisch überforderte ehemalige Tierheimhunde aller Rassen

b) sehr menschennah gehaltene (oft Miniatur-)Hunde (Havaneser, Chihuahua, Pekingesen, Mops…)

jeder Altersklasse. Weitere Informationen zu den Risikofaktoren für IBD/IGOR finden Sie hier.


Die übliche symptomatische Behandlung der Magen-Darmsymptome mit z.B. Antibiotika, PP-Inhibitoren und oder Kortikoiden schafft -wenn überhaupt- nur vorübergehend Besserung. Das im Zentrum einer evidenten Therapie stehende Mikrobiom wird dadurch nachweislich eher geschädigt. Beim genetisch nahe verwandten Menschen gibt es diesbezüglich bereits reichliche Informationen.

Die Schübe/Zyklen der “Magen- und oder Darmkrisen” nehmen mittelfristig an Intensität und Häufigkeit zu. Mikroorganismen-Fehlbewuchs, Dysregulation des Immunsystems oder Nahrungsallergene provozierten ganz offensichtlich diese Art der weit verbreiteten chronisch-wiederkehrenden Magen-/Darmentzündungen mit folgenreicher Gesamtbeteiligung des gesamten Patienten physisch wie psychisch…

Der klinisch arbeitende Pathologe muss staunend deduzierend anerkennen: es kann als definitiv auslösender Stressor für den Patienten ausreichen, dass z.B. das Frauchen einen Hexenschuss hat/ein paar Tage wegfährt/ausfällt… und der Mann ersatzweise den Hund versorgt…der Hund Auto fahren muss…man in Urlaub fährt und Koffer richtet…Besuch kommt…der Hund anderes Futter bekommt…es in der (natürlich auch und gerade zwischenmenschlichen 😉 ) Beziehung kriselt…: Kastrations-Chip bessert Krisen…Kurzum: Endlose IBD-/ IGOR-Ursachenmöglichkeiten für das oft naturwissenschaftlich-mechanistisch unerkannte “Psycherl mit Seele = Emotion & Gefühl. Auch das ist Hund“… da muss man erst mal drauf kommen: BeMindful!-IBD-STRATEGIE eben …

 

* CIBDAI = Canine IBD Activity Index, stark modifiziert basierend auf : Breuer, E. M. 2007: Blutig-schleimige Durchfälle beim Hund: Ein Therapiekonzept, VETimpulse. 16.Jg. Ausg.18, S.4
Jergens, A.E. & Schreiner, C.A. 2003 A scoring Index for Disease Activity in Canine Inflammatory Bowel Disease. J Vet Intern Med. 17: 291-297.

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