Es gibt eine große Verunsicherung für die Interpretation der kommerziell angebotenen Futtermittelallergie-Bluttests mit ihren ggf. hohen „Treffer-Raten“.. An dieser Stelle werden diese gemäß dem derzeitigen Wissensstand ausgeräumt.
Beurteilung der Futtermittel-Allergie-Labortests:
Für Futtermittelallergien typisch sind folgende klinischen Symptome:

  • allgemeiner Juckreiz mit sekundären Hautentzündungen unterschiedlicher Qualität/Quantität wie z.B. sekundären bakteriellen und oder Hautpilzinfektionen und oder Durchfall unterschiedlicher Qualität/Quantität.
    Der „Goldstandard“ zum Futtermittelallergienachweis ist die zu Hause durchzuführende Futtertestung.

    Man erhält eine verlässliche Diagnose durch die einfache Beobachtung von
  1. Klinischem Therapieerfolg (= Juckreiz/Durchfall verschwinden) durch Elimination des fraglichen Futtermittels aus dem Futter über 6-8 Wochen (die klinischen Symptome sind somit eliminiert, falls das Allergen in diesem Ausschluss-Futter fehlt) und
  2. Rezidiv bei Provokation (= erneute Fütterung des fraglichen Futtermittels im Futter über maximal 14 Tage.
    WAS genau allergisierend wirkt, ist dadurch noch nicht geklärt.
    Der „Goldstandard“ zur Klärung einer vermuteten Futtermittelallergie ist zu 100% klinisch und NICHT labordiagnostisch definiert!

    Weitere Infos finden Sie hier und hier.

„ Auch gemäß einer aktuellen Mitteilung der Universität Tufts/USA wird erneut darauf hingewiesen, dass die leider immer noch übliche Futtermittelallergiediagnostik  über eine Blutentnahme völlig untauglich ist:“

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